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  • Anti-Jagd-Training

    So kann Ihnen ein Ferntrainer helfen

    Ihr Hund ist ein passionierter Jäger? Egal ob Katze, Hase oder Reh. Weglaufende Tiere üben auf fast jeden Hund einen großen Reiz aus. Das ist für den domestizierten Erben des Wolfes absolut natürlich!

    Verständlich finden es vermutlich weder Sie noch der örtliche Jäger besonders erstrebenswert, wenn Ihr Hund einem Reh in den Wald – oder noch schlimmer – auf die viel befahrene Autobahn hinterherhetzt.

    Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen über unsere Internetseite grundsätzlich keine „Fern-Ausbildung“ anbieten können. Daher raten wir bei Problemen immer zum Besuch einer Hundeschule. Ein paar grundlegende Tipps wollen wir Ihnen dennoch geben

    Handarbeit vor Impuls
    Diese Grundregel gilt auch beim Anti-Jagd-Training. Ihr Hund muss Ihr Kommando verstehen, bevor Sie es mit einem Ferntrainer absichern können.
    Entscheiden Sie sich für ein Rückruf-Kommando. Das kann ein gerufenes „Hier“ sein oder der Pfiff mit einer Hundepfeife.
    Wir beginnen das Anti-Jagd-Training gerne mit einer langen Leine / Schleppleine.
    Beobachten Sie Ihren Hund. Ist er einige Meter von Ihnen entfernt und abgelenkt (da er z.B: gerade an einem Mauseloch schnuppert etc.) geben Sie Ihr Kommando (Ruf oder Pfiff). Unterstützen Sie den Hund damit, dass Sie einen leichten Ruck an der Leine geben. Kommt der Hund zu Ihnen, freuen Sie sich überschwänglich und belohnen Sie den Hund mit einem Leckerchen.

    Wiederholen Sie diesen Vorgang häufig. Bauen Sie dabei die Unterstützung mit der Leine immer mehr ab. Versuchen Sie, größere Ablenkungen für den Hund zu schaffen. Gut bewährt hat sich dabei z.B. ein Felldummy oder ein Spielzeug, das von einem Helfer mit einer langen Schnur oder einer Reizangel am Hund vorbeigezogen wird (Bewegungsreiz).

    Erst wenn Ihr Hund trotz einer solchen Ablenkung auf Kommando freudig zu Ihnen kommt gehen Sie einen Schritt weiter. Schaffen Sie eine Situation, in der Sie den Hund kontrolliert ableinen können. Ideal ist ein großes, eingezäuntes Grundstück oder eine große, gut zu überblickende Wiese. Ersetzen Sie die Absicherung mit der Leine durch die Absicherung mit einem Ferntrainer. Dabei gilt grundsätzlich: Verwenden Sie immer den geringstmöglichen Impuls. Beobachten Sie die Reaktion Ihres Hundes genau.
    Sie werden feststellen, dass in einer „entspannten“ Situation  das Abrufen mit Ihrem Kommando problemlos klappt. Kommt die Ablenkung mit dem sich bewegenden Dummy/Spielzeug dazu wird es für den Hund schon schwieriger, Ihrem Kommando zu folgen. Reagiert der Hund nicht sofort auf Ihr Kommando, nutzen Sie anstatt des Leinenrucks zur Unterstützung jetzt den geringen elektronischen Impuls.
    Je höher die Ablenkung des Hundes / seine Trieblage ist, desto stärker muss der „virtuelle Leinenruck“ ausfallen.

    Grundsätzlich ändern Sie an Ihrer Arbeit nichts, wenn Sie von der langen Leine auf die „elektronische lange Leine“ wechseln. Ihre „unsichtbare Leine“ kann nur wesentlich länger ausfallen. Ein weiterer wichtiger Punkt, der unserer Meinung für die Arbeit mit einem Ferntrainer spricht: Egal ob der Hund 10, 100 oder 500 m von Ihnen entfernt ist; die Stärke des „virtuellen Leinenrucks“ bleibt immer gleich. Machen Sie den Selbstversuch: Nehmen Sie eine 1m-Leine und ziehen Sie mit zwei Fingern vorsichtig daran. Dann versuchen Sie, Ihrem Gegenüber genau die selbe, feine Einwirkung mit einer 10m-Leine zu vermitteln…

    Ferntrainer sind keine „Zauberstäbe“, die einen ambitionierten Jäger zu einem Lamm machen. Ein Ferntrainer kann nur ein Werkzeug sein, das Ihnen hilft, auch auf Reichweite fein dosiert mit Ihrem Hund zu kommunizieren. Moderne Ferntrainer können viel mehr als nur eine „Notbremse“ sein!

    Haben Sie noch weitere Fragen zur Anwendung moderner Ferntrainer? Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!

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